Katastrophenschutz

Jederzeit einsatzbereit!

Der Malteser Hilfsdienst Neuwied wirkt seit vielen Jahren mit einer Schnelleinsatzgruppe im Katastrophenschutz des Landkreises Neuwied mit.
Aufgabe einer Schnelleinsatzgruppe ist es, den regulären Rettungsdienst durch kurzfristige Bereitstellung zusätzlicher Versorgungs- und Transportkapazitäten bei der Bewätigung größerer Einsatzlagen zu unterstützen. Darüber hinaus wird ggf. auch eine vorübergehende Betreuung und Versorgung der Betroffenen eines Schadensereignisses sichergestellt.

Im Landkreis Neuwied wurden durch das Deutsche Rote Kreuz sowie den Malteser Hilfsdienst mehrere in sogenannte Module unterteilte Schnelleinsatzgruppen aufgestellt; insgesamt verfügt der Landkreis aktuell über folgende einsatzfähige Einheiten:

  • 3 Schnelleinsatzgruppen Sanität (SEG-S), jeweils bestehend aus einem Modul "Transport" und einem Modul "Behandlung"
  • 1 Schnelleinsatzgruppe Betreuung (SEG-B)

Der Malteser Hilfsdienst Neuwied e.V. stellt hierbei eine der insgesamt 3 Sanitätsgruppen im Landkreis Neuwied; daneben betreiben der Malteser Hilfsdienst sowie das Deutsche Rote Kreuz jeweils ein "Modul Führung", welches bei Bedarf zur Unterstützung der Abschnittsleitung Gesundheit (bestehend aus dem Organisatorischen Leiter des Landkreises sowie dem Leitenden Notarzt) eingesetzt wird oder aber beispielsweise die Leitung des aus mehreren Sanitätsmodulen bestehenden Behandlungsplatzes (BHP-50) übernehmen kann.

Die Beteiligung an einer Schnelleinsatzgruppe bringt sehr hohe personelle, materielle und organisatorische Anforderungen für die jeweilige Organisation mit sich. Zum einen ist eine angemessene Qualifikation des Personals sicherzustellen (angestrebt ist im Bereich der SEG-S des MHD die Ausbildung aller Helfer zum Rettungssanitäter), zum anderen ist eine ständige sofortige Verfügbarkeit der entsprechenden Kräfte erforderlich (Herstellung der Einsatzfähigkeit innerhalb von 15 Minuten nach Alarmierung). Die Alarmierung der einzelnen SEG-Komponenten erfolgt durch die integrierte Leitstelle in Montabaur über Funkmeldeempfänger ("Piepser").

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Peter Bächle
Leiter Notfallvorsorge
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